Der Parco Rurale (biologisch-ökologisch ausgezeichneter Agriturismo) liegt in einem Naturschutzgebiet (SIC und ZPS), das sich auf der gesamten Karsthochebene ausdehnt. Diese Hochebene ist aus archäologischer Sicht wegen der „Karsterscheinungen“ und aus geschichtlicher Sicht wegen des „Ersten Weltkriegs“ weltweit bekannt, liegt in Friaul Julisch-Venetien – Italien und in Slowenien und, obwohl sie in beiden Ländern die gleiche Charakteristik besitzt, gibt es dennoch viele unterschiedliche Orte zu besichtigen.
Angenommen, man möchte alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten unseres geliebten Karstes kennenlernen, würde man mindestens „eine Woche“ dafür benötigen.
Nachdem man den Parco Rurale “Alture di Palazzo” und das angrenzende Naturschutzgebiet der Seen von Doberdò und Pietrarossa mit dem Karstmuseum des Besucherzentrums Gradina kennengelernt hat, muss man auf jedem Fall der Küste dieses Gebiets einen Besuch abstatten. Dort trifft man auf Kalksteinfjorde mit Steilküsten, die sich mit schönen Buchten abwechseln, wie z.B. die Bucht von Sistiana, die Bucht von Duino. Besonders beeindruckend zeigt sich die Küste vom Meer aus, bei einer Fahrt mit dem Segelschiff.
Im Küstengebiet muss man auf jedem Falle auch das Schloss Miramare, dessen Park und das Schloss Duino, Ausgang des Panoramawegs, der nach dem Dichter Rainer Maria Rilke (Komponist der Duiner Elegien) benannt wurde, der sich im Naturschutzgebiet des Felskliffs von Duino befindet, besuchen.
Nach dem Besuch der Küste gelangt man zur Habsburgerstadt Triest, für deren Sehenswürdigkeiten man mindestens einen Tag benötigen würde (Schloss San Giusto, römisches Amphitheater, Piazza Unità, alle Museen usw.).
Um zur Höhle Grotta Gigante zu gelangen, welche bis heute als die größte touristische Höhle der Welt angesehen wird, in die sogar die Basilika San Pietro hineinpassen würde, muss man sich zurück auf die Hochebene begeben. Wenige Kilometer von der Höhle entfernt befindet sich in einem kleinen Dorf der botanische Garten La Carsiana, der uns eine Einführung in die Flora des nahen Naturschutzgebietes Val Rosandra geben kann, indem der einzige oberirdische Fluss des Karstgebietes fließt, der Fluss Rosandra.
Nun kann uns nichts mehr davon abbringen, die faszinierenden slowenischen Sehenswürdigkeiten zu besuchen, vor allem die Höhlen des Parks Skocjanske Jame (Park der Höhlen von St. Kanzian), die seit 1986 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen sind. Von hier aus kann man auf die Hochebene zurückfahren und zum Ausgangspunkt zurückkehren, um den Besuch anderer Orte in Betracht zu ziehen, wie z.B. der Ortschaft Lipica, bekannt für die hohe Schule der Lipizanerzucht, Stanjel, des ältesten mittelalterlichen Dorfs des Karstes oder der Orte Volcji Grad, Gorjansko, Sveto, Temica, in welchen sich die architektonischen Charakteristiken der Karsthäuser am Besten erhalten haben.
Ein Teil der Hochebene des Karstes ist traurigerweise aufgrund des Ersten Weltkriegs bekannt, daher trifft man in vielen Orte auf Zeugnisse der Kriegsereignisse, wie z.B. die Gedenkstätte von Redipuglia, San Martino del Carso, das Museum von Monte San Michele, das Museum Cirje in Lakvica und alle Orte, die gemeinsam ein Wegenetz formen, in dem das Freiluftmuseum des Ersten Weltkriegs im Karst liegt.
Sollten Sie das Glück haben und einen Urlaub von „zwei Wochen“ planen können, oder wenn Sie für einen weiteren Aufenthalt in den Parco Rurale zurückkommen können, können Sie noch viele weitere Ziele, welche sich in der Nähe unseres Hauses befinden, besuchen: den Sandstrand der Insel Grado (30 km), Lignano (80 km), die Felsküsten Istriens mit seinen Küstenortschaften Pirano (45 km), Portorose (45 km), Rovigno (60 km), Pola (80 km) und andere Städte der friaulischen Ebene wie Udine (35 km), Cividale del Friuli (30 km), Aquileia (20Km), Palmanova (20km), Gorizia (15 km), usw.
Nach Fertigstellung der Autobahn von Gorizia/Görz und Trieste nach Laibach (100km) ist diese Stadt leicht und schnell zu erreichen. Um nach Venedig (100km) zu gelangen, nimmt man am Besten den Zug an der naheliegenden Bahnstation Monfalcone.